Lectorix' Buchstabensuppe

… was mich halt beschäftigt…

Vom Geldwechseln und Geldzählen… und dem Esel, der goldig ist, aber selbiges nicht scheißt.

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Der erste und vermutlich einzige Ausflug in diesem Urlaub ging in die Wüste. Das war so nicht geplant, denn eigentlich glaubte ich, dass dass für Kathi zu anstrengend würde.

Zum einen jedoch entpuppten sich die Angebote unseres Reiseveranstalters als durchgängig zu lang für ein Kleinkind, zum anderen thematisch auch als unpassend (z.B. mag sie nicht mit dem Kopf unter Wasser, was Schnorcheln witzlos macht). Und unter diesem Aspekt waren auch teure Ausflüge wie nach Mahmya, einer unter Naturschutz stehenden Insel, noch nichts für dieses Jahr. Wohl aber eine kleine Wüstensafari, aus dem hoteleigenen Angebot, denn verglichen mit der Safari des Reiseveranstalters musste man nur knappe 10 min hinfahren und hatte dort ein 2– bis 3-stündiges Programm mit Kamel-, Esel- und Pferdereiten, Quad- und Wüstenbuggyfahren. Und das war für unsere diesjährigen Bedürfnisse völlig ausreichend.

Gut, kein freies Essen, kein Sonnenuntergang, kein Volkstanz, wie es vermutlich im Superpaket enthalten gewesen wäre – dafür ein hochzufriedenes Kind, das im Gegensatz locker noch ein paar Mal hätte reiten wollen. Was lernen wir heute?
– Geld zählt nur der, der ein entsprechend gutes Angebot macht. Dazu gehört auch, dass mich ein in spätestens 4 Wochen verstaubendes Billigfoto von mir auf dem Quad für 4 Euro überhaupt nicht anmacht, wohl aber ein nettes Video unseres Ausflugs für 15…
– Als inoffizielle Geldwechsler kommen wir mit gefühlten 2 Kilo Münzgeld nach Hause, genießen jedoch guten Service, nachdem wir den Kellnern ihre unnützen Münzen in Scheine tauschten.
– Und ist ein Eselbaby noch so niedlich, äpfelt weder es noch seine Eltern Goldstücke, obwohl wir ganz genau zugeschaut haben.

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