Lectorix' Buchstabensuppe

… was mich halt beschäftigt…

Messen auf Volksfest-Art…

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Besonderer Dank gilt der Firma Philips, die mich heute Abend noch zum Eichstrichexperten dieses Haushalts hat werden lassen. Der Plan war eigentlich recht einfach: eine dreischichtige Nachspeise aus Früchten und Götterspeise für die morgige Geburtstagsfeier.  Ich habe genügend Bammel vor den weiteren Schichten, aber dass ich gleich bei der ersten mich ärgern muss, dachte ich nicht.

Da fülle ich stolz die erste Schicht Dessertmasse aus dem Topf, wo sie geköchelt hatte, in die vorbereiteten 10 Gläser ein – mit Hilfe eines kleinen Messbechers jeweils à 50 ml (denn ich hatte lt. Anweisung einen halben Liter vorbereitet). Es reicht knapp für 8 Gläser und ich ärgere mich. Also retour, dieses Mal in den Messbecher meines Pürierstabs von Philips, der für eben diese Masse bereits benutzt worden war. Gläser per Hand ausgewaschen und poliert, denn eine dreischichtige Speise, die teils an der Wand klebt durch das Ausgießen, sieht einfach nicht nett aus. Beim Messbecher gemerkt, es fehlen mir knapp 50 ml, diese noch mal mit Apfelsaft aufgefüllt. Hier noch nicht geschaltet – ich vermutete, dass ich bei den 50-ml-Messungen ungenau war… Noch mal mit dem kleinen Messbecher los und verflixt und zugenäht: Es reicht dieses Mal für 9 Gläser. Kann’s wahr sein? Alle Gläser nebeneinander gestellt. Alle gleich hoch befüllt. Mein Mann verzichtet gedanklich auf sein Dessert – wir werden es uns teilen, denn so langsam stockt die Masse und ich habe nicht vor, noch mal 9 Gläser zu spülen.

Gut, also nur 9 Gläser befüllt. Es lässt mich jedoch nicht los. Neue Versuchsreihe mit dem kleinen Messbecher – damit mit Wasser schrittweise den Philips-Messbecher befüllen. Bis 300 ml geht noch alles gut. Ab dann war Philips die Symmetrie der Eichstriche wichtiger als das korrekte Maß (oder es war jemand beim Ausrechnen tätig, der in einem Oktoberfestbierzelt am Ausschank besser aufgehoben wäre), denn es fehlen tatsächlich 70 ml, wenn man selbigen Messbecher mit dem Ziel von 500 ml befüllt. Und ich dachte, ich bin deppert.

Menno. Soweit zu meinem Abend. Aber ich habe noch ein Glas Cremant d’Alsace zum Trösten bekommen. Das war’s schon fast wieder wert… 🙂

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