Lectorix' Buchstabensuppe

… was mich halt beschäftigt…

Über mich

Lectorix – was für ein Name soll das sein? Am Anfang meiner „Internetkarriere“ war ich als „Grizu“ unterwegs, aber ich merkte schnell, dass trotz der anderen Schreibweise des kleinen Feuerwehrdrachens „Grisu“ das Pseudonym keineswegs einzigartig ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Namen kam ich beim Stöbern wieder mal an meine Asterix-Sammlung und zumindest war an diesem Punkt schon mal klar, dass es ein auf „-ix“ endender Name sein musste. Und unisex musste er auch sein – allein weil ich ihn auch in Chats und Foren verwenden wollte.

Sei’s drum – zu dieser Zeit war ich mit dem Studium fertig und stieg voll bei RossaMedia ein. Mein Hauptfeld war bereits damals das Lektorat – schnell landete ich also bei „Lectorix“ und das ist mein Pseudonym mittlerweile seit über 10 Jahren.

Wer ist also Lectorix? Ich bin Jahrgang 1975, aufgewachsen in Erlangen und Regensburg mit einem Abstecher ins indische Bombay (heute Mumbai) Anfang der Achtzigerjahre. Normale bayrische Gymnasiallaufbahn mit neusprachlichem Schwerpunkt – dennoch Medizin studiert, nachdem ich nicht Mumm genug hatte, gleich auf die Journalistenschule zu gehen. Die Liebe für Texte blieb – die Angst ohne Job dazustehen, die zu Studienbeginn von seiten der Professoren und älteren Kollegen geschürt wurde, ebenfalls. Somit orientierte ich mich bereits während des Studiums auch jenseits des Tellerrands und bemerkte, dass die alternativen Berufsfelder für Ärzte durchaus salonfähiger wurden, als deren Kritiker es jemals für möglich hielten. Die unsäglichen Zustände in unserem maroden Gesundheitssystem sowie anhaltend schlechte Arbeitsbedingungen machten die Entscheidung, sich als Lektorin selbständig zu machen, ebenfalls leicht, auch wenn ich gerade die Gynäkologie (was nach einigem Ausprobieren anderer Fachrichtungen für mich der einzig in Frage kommende Facharzt wäre) sehr stark vermisse. Hinzu kam, dass ich schon zu Jugendzeiten ziemlich computeraffin wurde und mich neue Welten wie z.B. das Internet Mitte der Neunzigerjahre sehr reizten. Ich begann, als Hobby Webseiten zu programmieren – bis zu dem Zeitpunkt, wo man mir glatt Geld dafür geben wollte, wenn ich das für jemand anderen erledige.

Naja – und nach einigen Jahren im Einzelunternehmen gründete ich mit meinem damaligen Lebenspartner Ralf Rossa die RossaMedia GmbH. Ralf und ich schafften rechtzeitig den Absprung aus unserer Beziehung mangels konkreter gemeinsamer Ziele jenseits der Firma. Ich bin seit 2001 mit Martin Franke verheiratet und habe nach langer medizinischer Behandlung 2008 endlich unsere kleine Tochter Katharina, die mein ganzer Stolz ist. Nach meiner Elternzeit bin ich zunächst wieder bei RossaMedia eingestiegen, wurde allerdings auf eigenen Wunsch (nämlich dem nach einem Mindestmaß sozialer Sicherheit) in Festanstellung bei der Europ Assistance als beratende Ärztin übernommen. Somit derzeit also beruflich mehrgleisig und das ist für mich ollen Hibbelkopf gar nicht schlecht. Der Schwerpunkt bei RossaMedia liegt derzeit ebenfalls auf Beratung – hier allerdings thematisch auf Kinderwunsch fokussiert.

Und sonst? Na, zum einen hab ich freilich auch Hobbies und gebe mir Mühe, diesen nicht nur auf dem Papier nachzugehen. Kathi unterstützt das super, indem sie in der gemeinsamen Zeit meine volle Aufmerksamkeit einfordert und mir so zum kompletten Abschalten von der Arbeit verhilft. Wir gehen gerne schwimmen, radfahren oder im Garten spielen. Oder besuchen unsere Freunde. Oder die Omas und Opas, die überhaupt Kathis persönliche Helden sind. Ich habe für mich plötzlich das Handarbeiten entdeckt – neben Lesen und Kochen meine liebste Beschäftigung, die nichts mit technisch gesteuerten, einen Bildschirm habenden Geräten zu tun hat. Ehrenamtoich bin ich seit vielen Jahren bei der JEMAH (Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler) engagiert.

Abends, wenn Madämmchen schläft, bin ich viel zu lange in meinem Facebook– und Travian-Account. Parallel zu diesem Blog gibt es in Kürze auch noch einen Food-Blog. Gut, wenn ich genügend zu Arbeiten habe, dann daddel ich nicht so viel herum 🙂 Das Wochenende gehört der Familie – hätte ich früher nie gedacht, dass ich so viel Wert darauf legen werde, aber so ist’s nun mal.

Jetzt aber viel Spaß beim Blog-Schmökern.

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